Wir über uns

Ehinger "Rose"

Ehinger "Rose" versucht in der Fastenzeit was anders !

Eine eigene Interpretation der Fastenzeit haben Ann-Kathrin und Marc Bürkle in der "Rose" in Ehingen: Am Mittwoch beginnen dort Spätzleswochen.
Früher hatten wir immer die Fischwochen", sagt Marc Bürkle zur Ausrichtung seiner Küche auf die Fastenzeit, "aber da sind wir eigentlich durch und haben deshalb etwas Neues gesucht." Geholfen hat dabei ein Buch, dass er und Ehefrau Ann-Kathrin Bürkle geschenkt bekommen haben: "Schwäbische Spätzlesküche - 58 alte und neue Rezepte gesammelt und ausprobiert von Siegfried Ruoß". Das Buch aus dem Theiss-Verlag in Aalen ist ein Klassiker und im vergangenen Jahr in der 30. Auflage erschienen.

Von heute an gibt es in der Ehinger "Rose" eine spezielle Speisekarte, die mit aus diesem Buch entwickelt worden und - passend zum Thema - auch mit Sprüchen, Anekdoten und einem Spätzleslied verziert ist. Die einzelnen Gerichte haben alle mit Spätzle zu tun: Mehl, Eier, Wasser und Salz als klassische Zutaten des Spätzleteigs werden kombiniert mit Quark, rohen oder gekochten Kartoffeln, Tomaten, Spinat oder Lauch. Wobei zum Beispiel zum Spinat im Teig dann auch Rahm und frischer Blattspinat drumherum dazukommen. Es gibt einen Spätzlesauflauf und einen Spätzleseintopf; hier sind allerdings die Grenzen zum Gaisburger Marsch fließend. Wer mag, versucht sich an Süßem wie Quarkspätzle mit Apfelkompott und Zimt, es gibt aber auch die herzhafte Variante in Form der elsässischen Spätzlespfanne: Spätzle mit rohen Kartoffeln werden geschichtet mit Weißkrautsalat und abgeschmälzt mit Zwiebeln und Speck. "Eine verrückte Variante", sagt Ann-Kathrin Bürkle, "aber sie schmeckt; wir habens probiert." Auch Südtiroler Quarkspätzle mit frisch gehobeltem Parmesan gibt es. Und zu den Gerichten jeweils einen Salat.

Wer will, kann die Spätzle von der Fastenkarte auch mit dem Angebot an Fleisch kombinieren.

ANDREAS HACKER | 12.03.2014

 

Hotelgäste kommen, weil sie etwas Gemütliches woll

Die Ehinger Rose behält ihre drei Sterne

Vor drei Jahren haben Marc und Ann-Katrin Bürkle in der Ehinger Rose angefangen, haben das Haus von Grund auf saniert und die Zimmer sowie das ganze Haus so ausgebaut, dass es von einer Prüfungskommission mit drei Sternen eingestuft wurde. Nach drei Jahren werden diese Sterne überprüft. Das Ehepaar Bürkle sieht dieser Prüfung gelassen entgegen, „wir haben damals die für drei Sterne geforderte Punktzahl weit überschritten“, sagte Ann-Katrin Bürkle.

Eine gute Stunde nimmt die Kommission das Haus unter die Lupe, überprüft Sauberkeit, Kleinigkeiten wie ein Föhn und Kleenex im Zimmer, ob das ganze Haus stimmig und nicht irgendwie zusammen gewürfelt ist, berichtete Ann-Katrin Bürkle. „Die Hotelgäste kommen, weil sie etwas Gemütliches wollen und schauen das auf der Internetseite an. Die Sterne machen das zu einer runden Sache. Da ist man auf einer Ebene, dass die Gäste sich sagen, da kann man ganz beruhigt hingehen. Die persönliche Note ist entscheidend“, so die Wirtin der Ehinger Rose.

Es gibt viele Stammgäste, die Verwandte besuchen, Radfahrer im Sommer und Geschäftsleute. „Für uns ist es wichtig den Standard in den drei Jahren gehalten zu haben. Wir leben die Gastronomie, das ist unsere Philosophie“, erklärte Marc Bürkle. Der dreijährige Geburtstag der Ehinger Rose soll beim Trödelmarkt mit einem Frühschoppen gefeiert werden. Dazu spielt Giselas Dixieland Connection mit Roland Ernst. Am Abend ist draußen oder im Stadel Ü40-Party bei freiem Eintritt mit Livemusik mit dem Duo à la carte.

(Erschienen: 05.07.2013 20:25)

 

Zwei Jahre "Ehinger Rose"

Für Marc und Ann-Katrin Bürkle ein schöner Anlass, ihren treuen Gästen Dank zu sagen und zu feiern:
Am Trödelsamstag, 14. Juli, mit fetziger Musik und feinen kulinarischen Genüssen.

Zwei Jahre "Ehinger Rose", 15 Jahre Gastronomie in Ehingen:
Zwei Jubiläen, die Marc und Ann-Katrin Bürkle, mit den Gästen feiern.

Jazz und Karibikflair

Die ganze Familie freut sich viele Besucher. Der fröhliche Festreigen startet mit einem Frühschoppen der besonderen Art um 10.30 Uhr mit "Giselas Dixieland Connection", dann ab 17 Uhr sorgen die bekannten "Kolibris" im "Rosen-Stadl" für Karibik-Flair pur.

"Wir haben hier unsere Heimat gefunden. Wir sind dort angekommen, wo wir uns wohl fühlen und glücklich sind", betonen Marc und Ann-Katrin Bürkle. Das Ehepaar und ihre Kinder Hedda, Helge, Hannes und Hannah-Marie strahlen Glück und Zufriedenheit aus.

Ort des Genießens

"Für uns ist die Ehinger Rose eine Oase, ein schöner Ort des Genießens und ein Treff für Begegnung", ergänzen sie. Diese besondere Symbiose ihres ansprechenden "Rosen-Paradieses" wollen die Bürkles ihren Gästen mit jeder Faser verinnerlichen.

Das spürt man schon beim ersten Blick durch das mit feinem Händchen eingerichteten Hotel-Restaurant "Ehinger Rose". Die Rose, die Königin der Blumen, zieht sich passend zum Namen des historischen Anwesens romantisch durch die heimeligen Räume.

Wunderschöne, stilvolle Rosenmotive und Dekore zieren Polster, Tischdecken, Geschirr und die Wände.

Deutlich wird rundum: Die Gäste sollen sich geborgen fühlen, ein Stück Heimat erleben. Im "Rosenstüble" verströmen edle englische Rosentapeten und duftende Rosenblüten einen wunderbaren Charme. Und auch die feine Speisekarte lädt zum genussvollen kulinarischen Spaziergang ein.

Ihr feines Händchen haben Marc und Ann-Katrin Bürkle, ohne Zweifel Gastronomen aus Leidenschaft, auch im Bereich des Hotels bewiesen. Die mit viel Liebe zum Detail kreierten Zimmer weisen modernsten Standard auf. Rosenmotive in machen den Aufenthalt zum traumhaften Erlebnis, abgerundet vom zarten Duft frischer Rosen. Jedes Zimmer ist individuell gestaltet.

Bewahrheitet hat sich, was Marc und Ann-Katrin Bürkle schon bei der Eröffnung vor zwei Jahren versichert haben: In der "Ehinger Rose" sind die Gäste keine Nummer.

Dies unterstreichen die Gastlichkeit, die Freundlichkeit die familiäre Atmosphäre, und nicht zuletzt die zahlreichen überaus positiven Einträge im Gästebuch auf der Homepage unter www.EhingerRose.de

Um die Persönlichkeit vom Gasthof "Ehinger Rose" mit seiner langen und interessanten Historie perfekt abzurunden, wurde noch die Außenfassade in ansprechendem Rotton gestrichen. "Das ist eine geschichtsträchtige Farbe, die zu Ehingen gehört", erläutert Marc Bürkle. Duftende Rosen umrahmen das Gebäude und auch die wunderschöne Gartenterrasse.

Der "Rosenstadl" weist sich als besonderes Kleinod aus. Nach der Verschönerung bietet er gemütliche Sitzplätze aus alten Wirtschaften der Region und eignet sich auch ideal für Hochzeiten. Ob für Familienfeiern, Jahrgänger-Treffen, Geburtstage, Ausstellungen und andere Anlässe - der Rosen-Stadl" mit dem unverwechselbaren Flair ist immer passend.

Übrigens gibt es einen Jahreskalender, auf dem die Höhepunkte der "Ehinger Rose" in der Hauptstraße 10 in jedem Monat aufgeführt sind. Näheres unter Telefon: 07391/2737 und im Internet auf www.EhingerRose.de.
Infos gerne auch per E-mail unter: EhingerRose@t-online.de

 

Der Anstrich der Ehinger Rose wurde zurückgeführt.

Neue Farbe ist alt

Das Gerüst ist weg, das Gasthaus und Hotel "Ehinger Rose" in der Oberen Hauptstraße präsentiert sich jetzt statt in Weiß in sattem Rot. Dabei ist die Farbe gar nicht neu, sagt Inhaber Marc Bürkle. "Zu einem alten Haus gehört eine alte Farbe", dies sei ihm und seiner Familie ganz wichtig gewesen. Denn das Gebäude ist "um 1800 herum" erstellt worden. Für die Gestaltung ist der Künstler Rolf Fenzel aus Meckenbeuren verantwortlich. Er habe den weißen Schriftzug "Ehinger Rose" freihändig geschrieben, sagt Bürkle bewundernd. Die Stadt Ehingen habe in Person von Bauamtsleiter Heinz Fiesel ihr Okay zur neuen Farbe gegeben. Aus Frenzels Feder stammt auch die neue Gestaltung des Stadels hinter dem Haus, auch dort macht Bürkle ganz "auf alt": Alte Stühle, die anderswo nicht mehr gebraucht wurden, ersetzen jetzt die bisher benutzten Bierbänke, ebenso hängen alte Lampen mit kupfernen Schirmen an der Decke. Zwei Türzargen stammen aus einem Altbau. Das nostalgische Einrichtung passt zum Gebäude mit seinen freistehenden Balken.

 

Alte Tradition

Marc Bürkle
lässt Chateaubriand wieder aufleben

Marc Bürkle greift die Wurzeln der Kochkunst im früheren Gasthaus "Rose" auf. Aus seiner Lehrzeit bei Anton Geisinger, der das renommierte Lokal 20 Jahre geführt hatte, kennt der jetzige Inhaber der "Ehinger Rose" noch gut das "Chateaubriand", das längst im Dornröschenschlaf schlummere. Wie Bürkle berichtet, habe ihn unlängst ein älterer Gast auf dieses Gericht angesprochen. "Das hat mich auf die Idee gebracht, wieder mehr zu den Wurzeln der Kochkunst zurückzukehren", sagt er.

Das Chateaubriand sei stets aus der Mitte eines Rinderfilets geschnitten, mit einem Gewicht nicht unter 400 Gramm und mindestens vier Zentimeter dick. "Wir haben als Auszubildende gelernt, dass dies das Schlossstück vom Rind ist." Am Filet entferne man vor der Zubereitung Sehnen und Fett. Der Name des besonderen Gerichts gehe auf den französischen Schriftsteller und Politiker François-René de Chateaubriand (1768-1848) zurück. Am Tisch tranchiert und serviert, werde das für zwei Personen ausreichende Filet klassisch medium bis rosa gebraten, mit Kräuterbutter oder einer feinen Soße sowie einer Gemüseplatte und gebratenen Kartoffeln gereicht. "Für die Gäste sind diese Gerichte oft ein Stück Zeitgeschichte", sagt Marc Bürkle.

 

Wild aus der Region


Das Gasthaus "Ehinger Rose" hat sich verpflichtet, mehrheitlich Reh- und Schwarzwild aus der Region anzubieten. Gestern Vormittag unterzeichnete Marc Bürkle die Selbstverpflichtung und erhielt im Gegenzug von Kreisjägermeister Johann Krieger das Zertifikat überreicht. Demnach müssen mindestens 90 Prozent des verarbeiteten Wildfleisches aus der Region stammen, also aus de, Bereich der Jägervereinigung Ehingen, deren Jagdreviere den Altkreis Ehingen umfassen. "Unsere Gäste fragen schon nach, woher die Produkte stammen. Viele schätzen es, dass heimisches Wild auf den Tisch kommt. Seit der EHEC-Krise sind die Leute noch mehr sensibilisiert und bevorzugen noch mehr die regionalen Waren", begründete Gastronom Marc Bürkle den Schritt der Selbstverpflichtung. Johann Krieger wertete das heimische Wild als eines der gesündesten Lebensmittel. "Bei uns in der Region ist Wild absolut unbedenklich. Auch das Schwarzwild." 22 Gaststätten im Einzugsgebiet der Jägervereinigung Ehingen haben sich bereits zertifizieren lassen, überdies auch einige Metzgereien. Der Kreisjägermeister nutzte die Gelegenheit, für Wildfleisch zu werben: "Rehfleisch eignet sich hervorragend für Grillspezialitäten."

 

Gestauchtes Bier gibt’s aus der Bettflasche


Gestauchtes Bier gibt’s aus der Bettflasche

Trinken aus der Bettflasche – das gibt es seit kurzem im Gasthaus „Rose“ in Ehingen: Gestauchte Getränke werden in einer alten Wärmeflasche serviert, in der ein Loch eingestanzt ist.

Die Idee kam Wirte-Ehepaar Marc und Ann-Katrin Bürkle, als es im Sommer durch ein Fachmagazin blätterte. Da war von der „Wärmflasche des Königs“ die Rede: Eine Ausstellung in Ulm zeigt persönliche Gegenstände des „Königs von Ulm“, Rudolf Dentler, darunter auch die Wärmflasche. Der exzentrische Goldschmied, der als eine der schillerndsten Figuren Ulms gilt, pflegte seine geliebte Flasche Ulrichsbier in eine Bettflasche zu stellen, in der ein Loch eingestanzt ist. Denn der „König“ trank sein Bier stets angewärmt.

„Die Idee fanden wir super“, sagt „Rose“-Wirt Marc Bürkle. „Wir haben gedacht: So etwas passt auch zu uns. Wir sammeln alte Sachen, das Haus ist alt, da ist das doch ideal.“ Von Bekannten, Verwandten, Omas und Opas, vom Antik- und vom Flohmarkt bekamen die Bürkles ihre Bettflaschen. Ein Bekannter des Ehepaars stanzt in die Behälter das Loch hinein, in das später warmes Wasser gefüllt und das zu stauchende Getränk hineingestellt wird – egal ob Bier, Wasser oder Apfelschorle.

Die Reaktion bei den Gästen ist super: „Die finden das alle total witzig“, sagt Bürkle. Drei solcher Getränke-Bettflaschen gibt es bereits, weitere sollen folgen. Falls jemand der Gäste wissen möchte, was es mit der Wärmeflasche auf sich hat, geben die Bürkles gerne den Artikel des Fachmagazins dazu, den sie sich extra aufgehoben haben.
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„Die Wärmflaschen sind sehr begehrt“, sagt der „Rose“-Wirt. Kürzlich haben die Bürkles eine Flasche zur Zierde auf den alten Ofen im Eingangsbereich gestellt – wenig später war sie geklaut.

(Ehingen/lom)

 

Bier stauchen

Marc und Ann-Katrin Bürkle sind nie um Ideen verlegen, wenn es darum geht, ihre Gäste mit pfiffigen Kreationen zu überraschen. So lehnen sich die Besitzer der Ehinger "Rose" in der Hauptstraße künftig an den einst bekannten Goldschmied Rudolf Dentler aus Ulm an, dem die Ulmer damals wegen seiner Künste huldigten und der sein Bier in der kalten Jahreszeit stets in kupfernen Bettflaschen anwärmte. Die Bürkles sind bekennende Nostalgiefans, was man beim Blick auf die Ausstattung der "Rose" leicht erkennen kann. Fünf alte Bettflaschen haben sie aus ihrem originellen Fundus gekramt, in denen oben eine Öffnung eingesägt wurde, damit das Bierglas exakt Platz im warmen Wasser findet, wenn die Gäste "a gstauchts Bier" wünschen.

SWP | 04.12.2010

 

„Rose“ bekommt drei Sterne

Das Hotel „Rose“ in Ehingen bekommt drei Sterne verliehen. Der Hotel- und Gaststättenverband „Dehoga“ hat die Hotelbesitzer Marc und Ann-Katrin Bürkle ausgezeichnet. Nun muss das Messingschild mit den Sternen nur noch am Eingang angebracht werden. Das will der Chef höchstpersönlich noch diese Woche erledigen.

Am ersten Juli haben sich Marc und Ann-Katrin Bürkle ihren Traum vom eigenen Hotel und Restaurant erfüllt. Sie haben die „Rose“ gekauft, die Zimmer komplett renoviert und den Dachboden ausgebaut. „Für die Mühe, die wir uns gemacht haben, wollten wir uns qualifizieren lassen“, sagt Marc Bürkle. „Ein Mann von ,Dehoga‘ hat hier vier Stunden alles genauestens unter die Lupe genommen.“

Bereits drei Wochen später haben die Bürkles Bescheid bekommen. „Wir haben es gehafft, dass wir die drei Sterne erreichen“, erinnert sich der Hotelbesitzer. „Als wir die Bestätigung hatten, haben wir uns riesig gefreut. Wir sind stolz auf das, was wir geschaffen haben.“

Seit zweieinhalb Monaten betreibt Familie Bürkle die Ehinger „Rose“. „Es ist sehr gut angelaufen, wir sind zufrieden“, sagt der 44-jährige Ehinger. „Das Schönste ist, wenn sich die Gäste hier wohlfühlen.“ Das sei eigentlich die wertvollste Auszeichnung.

Das „Heilige Stück“, wie Ann-Katrin Bürkle das Drei-Sterne-Messingschild nennt, wird noch diese Woche den Eingang zieren. Drei Sterne bedeuten die Klasse „Komfort“. Um die zu erhalten, müssen sich Hoteliers immer wieder beweisen.

Schwäbische Zeitung 16.09.2010

 

Am Ziel angekommen

Juli 2010


EHINGER ROSE

Zum Eröffnungsfest ihres vor einem halben Jahr erworbenen Hotel-Restaurants "Gasthof Ehinger Rose" hatten Ann-Katrin und Marc Bürkle am Samstagvormittag eingeladen. "Wir sind angekommen. Unser größter Traum hat sich erfüllt", sagte Marc Bürkle. Er hatte einst seine Ausbildung in der "Rose" absolviert. Nach einer Besichtigung des historischen Gebäudes und der stilvollen Hotelzimmer meinte Oberbürgermeister Johann Krieger: "Bei solch ansprechenden Herbergen im Städtle ist es schade, dass ich sie nicht nutzen kann, weil ich ja in Ehingen wohne." Pfarrerin Susanne Richter spendete den kirchlichen Segen. "Sie als Menschen hauchen dem Haus das Leben ein", sagte sie. Weil sich das Thema Rosen in allen Facetten durch den Gasthof zieht, hatten viele Gäste Rosen-Präsente mitgebracht.


Südwest Presse Ehingen 02.08.2010

 

Charme und Gemütlichkeit


Genießen, sich Wohlfühlen, die Seele baumeln lassen, Nostalgie und Liebe zum Detail spüren: Das Hotel-Restaurant "Ehinger Rose" in der Hauptstraße 10 vereint dies alles. Marc und Ann-Katrin Bürkle haben ihr "Rosen"-Paradies am 1. Juli erfföffnet.

"Es gibt viele Wege zum Glück, vielleicht findest Du einen Weg, der zu uns führt." Diesen tiefgreifenden Spruch verbuchen Ann-Katrin und Marc Bürkle für sich. "Wir haben hier unser großes Glück gefunden. Dieses Glück dürfen unsere Gäste auch spüren und vor allem erleben", sind sie sich einig.

Ende des Jahres 2009 hat das Ehepaar den Gasthof "Ehinger Rose" erworben. "Wir wollten immer schon ein gemütliches, kleines Hotel mit Restaurant, in dem das persönliche Miteinander zu den Gästen noch möglich ist."

Fast ein halbes Jahr lang wurde saniert und neu gestaltet. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.

Der Sanitärbereich ist komplett neu, ebenso die handbemalte Theke im Gastraum mit den 45 Sitzplätzen, der einladend hell und freundlich wirkt.

Die "Rose", die Königin der Blumen, zieht sich passend zum Namen des historischen Anwesens romantisch durch die Räume der "Ehinger Rose".

Wunderschöne, stilvolle Rosenmotive und Dekore zieren Polster, Tischdecken, Geschirr und die Wände.

Rosenstüble

Im "Rosenstüble" verströmen die original englische Rosentapete und duftende Rosenblüten einen wunderbaren Charme. Die 35 Sitzplätze hier laden zum gemütlichen Treff ein.

Ihr feines Händchen zum Detail haben die Gastronomen aus Leidenschaft auch im Hotelbereich bewiesen. Die fünf Doppelzimmer und vier Einzelzimmer wurden umfassend renoviert und neu kreiert.

Die Zimmer des 3-Sterne-Hotels weisen alle den neuesten Standard auf, dazu gehörend unter anderem W-Lan-Anschluss. Wo einst die alten Fruchtkammern ein düsteres Bild boten, laden jetzt rustikale und gemütliche Maisonette-Zimmer zum Wohlfühlen ein.

Rosenmotive in allen Factten machen den Aufenthalt zum Erlebnis, abgerundet vom zarten Rosenduft taufrischer Rosen. Jedes Zimmer ist mit viel Liebe ganz individuell gestaltet. Schon die pfiffigen Schüsselanhänger aus Filz weisen ein Rosenmotiv auf. Anstelle der sonst üblichen Nummern haben Ann-Katrin und Marc Bürkle die Zimmer mit interessanten Rosennamen gekennzeichnet.

"Bei uns sind die Gäste keine Nummer, das wollen wir damit auch deutlich machen", betonen sie. Dass im Hotel-Restaurant "Rose" mit der Familie Bürkle eine spürbare Persönlichkeit, Gastlichkeit und familiäre Atmosphäre in das Haus eingezogen ist, offenbart sich an dem ansprechenden Interieur, und in erster Linie auch an den Wirtsleuten selbst.

"Bei uns gibt es keine Frühstückszeiten. Frühstück gibt es, wenn der Gast aufsteht und sein Frühstück wünscht. Und dann natürlich aus einer stilvollen Kaffeekanne im Rosenmotiv", sagt Ann-Katrin Bürkle.

Wer kein heimeliges Heim zum Nächtigen sondern ein gemütliches Lokal mit der besonderen Note sucht, ist im Hotel-Restaurant "Rose" auch an der besten Adresse.

Die breit gefächerte Speisekarte lädt zum kulinarischen Spaziergang ein. Als kleines Paradies weist sich die begrünte Gartenterrasse mit ihren 30 Sitzplätzen auf. Bürkles haben den Außenbereich mit viel Aufwand hergerichtet. Rund 40 Plätze bietet überdies der rustikale Feststadl.


Südwest Presse Ehingen 23.07.2010

 

Zum Wiegenlied ein Pyjamakind

Virtuos und melancholisch: "ARTango" in der "Rose". Foto: Christina Kirsch

In der "Rose" wurde die Stühle knapp:
Tango oriental, jazzig und latin genossen die Leute beim ersten Konzert des Kazzclubs nach den Ferien.

Die Sommerpause hat in den Ehinger Jazzfans eine gehörige Portion Nachholbedarf geweckt. Jedenfalls war die "Rose" sehr gut besucht und man musste zusammenrücken, um Spätankömmlingen noch Platz zu machen. Die Musiker von "ARTango" spielten sich auf Einladung des Jazzclubs mit der Melancholie des Tangos und einer gehörigen Portion Virtuosität in die Ohren der Gäste. Ohne Schlagzeug war es doppelt schwer, die teils springenden Rhythmen zu halten und beispielsweise einen Salsa locker und flott über die Saiten gleiten zu lassen.

Die vier Stuttgarter Musiker schufen jedoch eine entspannte Atmosphäre, in der in den vorderen Reihen mancher Genießer sogar die Augen schloss, um sich der Musik ganz hingeben zu können. Bandleader Thomas Ott glänzte als Solist in Stücken von Astor Piazzolla und moderierte die verschiedenen Stücke, die unterschiedliche Stimmungslagen zum Ausdruck brachten. Leidenschaftlich und eigentümlich erklang ein Tango Apasionado, melodiös und volkstümlich das brasilianische Lied "Cancao da Manha Feliz". Hier konnte der sonst so unentbehrliche Bassist Helmut Siegle sich gemütlich auf seinem Instrument ausruhen. Als Saxophonist war Jürgen Häussler für Jochen Feucht eingesprungen. Gelegentlich brauchte der Ersatz noch etwas Orientierungshilfe, fügte sich aber ansonsten harmonisch in den Sound der Gruppe ein.

Als wahrer Saitenkünstler betätigte sich Michael Nessmann, der als Autodidakt begonnen hatte und nach einem Hochschulstudium in Stuttgart auch noch die Manhattan School in New York besuchte. Seine Spielweise war von Kraft und Eindringlichkeit durchdrungen, die Thomas Ott ins einfühlsam Liebliche abzuwandeln wusste. Mit dem Jazztitel "Summertime" aus der Oper "Porgy and Bess" brachte das Quartett zum Schluss ein Wiegenlied, bei dem der Jüngste der Wirtsfamilie Bürkle wohl animiert wurde, sein Bett zu verlassen. Im Schlafanzug und mit Schlaftier in den Armen tappste er durch die Gaststätte auf der Suche nach der Mama. Lateinamerikanische Klänge haben ihn dann doch noch in den Schlaf und die Gäste angenehm angetan und recht besinnlich in das Wochenende entlassen.



Südwest Presse Ehingen

 

Wir über uns


Seit 1997 sind wir Bürkles selbständig, bis Juni 2010
als Pächter im Gasthaus Wolfert in Ehingen.
Unsere Wirtschaft wurde in diesen Jahren mehrfach
ausgezeichnet als familienfreundliches Restaurant.

Wen wunderts, denn wir haben die besten Berater:
unsere Kinder Hedda, Helge, Hannes und Hannah-Marie.
Auch die Oma darf nicht fehlen in unserer Großfamilie.

Und nun können wir endlich unser eigenes Gasthaus mit Leib,
Seele und Herz führen